Rosenthal »TAC Glitch«
Manchmal braucht es wirklich einen zweiten Blick. Das Gesehene mag sich nicht auf Anhieb erschließen. Genau so verhält es sich mit der Porzellankollektion Rosenthal »TAC Glitch«. Der Dekor »Glitch« auf Walter Gropius’ ikonischer Form »TAC« vermittelt zuerst den Eindruck, als wäre diese Optik so nicht beabsichtigt gewesen. Die geometrischen Muster, die goldenen Linien, die Art-Déco-Elemente – alles scheint verrutscht, verschoben, nicht richtig. Daher rührt auch der Name: »Glitch«. Auf Deutsch bedeutet Glitch „kleinere Störung“. Noch eindeutiger scheint der Gebrauch in der Gaming-Welt: Im Computerspiel-Jargon wird mit einem Glitch ein Grafikfehler bezeichnet, durch den Objekte nicht korrekt angezeigt werden.
Ein mutiger Dekorentwurf des italienischen Industrie-Designers Tommasso Guerra. Gerade Top-Marken wie Rosenthal zeichnen sich normalerweise dadurch aus, dass alle Dekore, Muster und Motive an jeden Artikel individuell angepasst wurden und auf dem edlen Porzellan exakt positioniert sind. Rosenthal »TAC Glitch« jedoch spielt mit der scheinbaren Unvollkommenheit: Die leicht versetzt angebrachten, filigranen Dekor-Elemente in Grün und Gold verleihen dem Porzellanklassiker »TAC« einen gekonnten Retro-Look mit gleichzeitigem Avantgarde-Touch. Vornehme Eleganz trifft bei Rosenthal »TAC Glitch« auf innovative Kreativität.
Zur Kollektion »TAC Glitch« von Rosenthal gehören Teller, Platten und Bowls, Tassen für Kaffee, Tee und Espresso, ein Henkelbecher, Milchkännchen und Zuckerdose sowie die berühmte »TAC«-Teekanne in zwei verschiedenen Größen.
Entworfen wurde die Form »TAC« im Jahr 1969 von Walter Gropius. »TAC« zählt zu den international erfolgreichsten Porzellanserien. Die reduzierte, geometrische Formensprache ist typisch für Entwürfe aus der Bauhaus-Ära. Die Gestaltungs-Grundsätze aus dieser Zeit haben ein Design geschaffen, das heute noch genauso aktuell ist wie damals.

















