KPM »Urbino Weiß«

Die Kollektion »Urbino« der Königlichen Porzellan-Manufaktur Berlin wurde im Jahr 1931 entworfen. Ein stringentes Beispiel für die damals neue Sachlichkeit des Bauhaus-Stils. Die konsequente Reduktion auf das Wesentliche, das Beschränken auf wenige elementare Formen, all diese gestalterischen Grundsätze aus der Bauhaus-Lehre fanden bei KPM »Urbino« Anwendung.

Trudi Petri hat sich beim Design ihres Porzellans von der einfachen und dennoch vollkommenen Form einer Kugel inspirieren lassen. Besonders deutlich wird dies bei der Teekanne, aber auch die Tellerform von »Urbino« beschreibt die Linie eines Kugelsegments. Die puristischen Coupteller sind randlos gestaltet, sprich ohne Fahne, und lassen die darin präsentierten Speisen wirkungsvoll zur Geltung kommen. Accessoires wie Salz- und Pfefferstreuer sowie Essig- und Ölflasche überzeugen durch ihre schlichte, und dennoch aufmerksamkeitsstarke Silhouette.

1936 wurde das Porzellanservice KPM »Urbino« mit der Goldmedaille der VI. Triennale in Mailand ausgezeichnet und erhielt ein Jahr später auf der Pariser Weltausstellung den Grand Prix. Ein weiterer Beweis für die Designkompetenz von Trude Petris »Urbino« ist die Aufnahme der Porzellanform ins Museum of Modern Art, New York als Dauerexponat.

Die Serie KPM »Urbino Weiß« ist über alle Moden erhaben und überzeugt durch eine zeitlose Ästhetik. Die Kollektion strahlt durch die Dünnwandigkeit des Porzellans zugleich eine grazile Leichtigkeit aus. »Urbino« aus der Königlichen Porzellan-Manufaktur Berlin zählt international zu den absoluten Designklassikern in Porzellan.

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